Nachhaltig zu essen klingt im ersten Moment vielleicht nach Verzicht – keine Sorge, das Gegenteil ist der Fall! Es geht nicht darum, sich alles zu verbieten, sondern bewusster mit dem umzugehen, was auf unseren Tellern landet. Und mal ehrlich: Essen, das nicht nur lecker, sondern auch gut für die Umwelt ist? Win-Win!

Inhalt

Warum nachhaltige Ernährung

Erstens: Die Lebensmittelproduktion ist einer der größten Faktoren, wenn es um den Klimawandel geht. Ob riesige Monokulturen, Abholzung für Futtermittel oder tonnenweise CO₂ durch lange Transportwege – unser Essen hat oft einen größeren Fußabdruck, als wir denken. Wenn du dich für regionale, saisonale und pflanzliche Lebensmittel entscheidest, kannst du diesen Fußabdruck erheblich verkleinern und etwas Gutes für die Umwelt tun.

Zweitens: Nachhaltige Ernährung bedeutet mehr frische Zutaten, weniger verarbeitete Lebensmittel. Das heißt: mehr Vitamine und weniger künstliche Zusätze. Und wer fühlt sich nicht besser, wenn der Körper das bekommt, was er wirklich braucht? Außerdem unterstützt eine ausgewogene, pflanzenbasierte Ernährung Dein Immunsystem und senkt das Risiko für Krankheiten.

Drittens: Die Verpackung spielt eine große Rolle, wenn es um nachhaltige Ernährung geht. Oft steckt unser Essen in Plastik, das nach einmaligem Gebrauch direkt im Müll landet – und das ist weder gut für die Umwelt noch für uns. Dabei gibt es viele Alternativen: Wie wiederverwendbare Behälter, Stoffbeutel oder Lebensmittel, die ganz ohne Verpackung auskommen, wie Obst und vom Gemüse.

Domelo Einkaufskörbe. Jute Shopper Taschen. Groß Korbtasche, wasserabweisenden Strandtasche. Jutetasche als Badetasche, Shopping bag. Nachhaltige Tragetasche für Meerliebhaber

Johnny Urban Rolltop Rucksack Damen & Herren – Adam Large, Robustes Baumwoll Canvas – Wasserabweisend

EcoYou Gemüsebeutel BIO-Baumwolle wiederverwendbar 3er Set (S,M,L) mit Gewichtsangabe ZERO WASTE Obstnetz & Gemüsenetz für den plastikfreien Einkauf NACHHALTIGE Einkaufsnetze + Saisonkalender

So klappt nachhaltige Ernährung

Regional und Saisonal Einkaufen

Regional und saisonal einzukaufen ist eine einfache und effektive Möglichkeit, nachhaltiger zu leben. Indem du Produkte aus deiner Umgebung wählst, reduzierst du die Transportwege und somit die CO₂-Emissionen. Obst und Gemüse, das in der Nähe angebaut wird, muss nicht um die halbe Welt transportiert werden und kommt frisch auf den Tisch. Warum Äpfel aus Neuseeland essen, wenn die heimischen genauso lecker sind? Auf Wochenmärkten und in Hofläden findest du eine große Auswahl an regionalen und saisonalen Produkten. Vor allem unterstützt du so lokale Bauern und die regionale Wirtschaft.

Nachhaltige Ernährung beginnt schon in der eigenen Küche: Viele Dinge lassen sich selbst herstellen, wodurch Verpackungen und Zusatzstoffe vermieden werden. Zum Beispiel kann man Brot einfach zu Hause backen. Auch Joghurt, Pflanzenmilch oder Müsliriegel lassen sich ohne großen Aufwand selbst zubereiten und individuell anpassen. Ein kleiner Kräutergarten auf dem Balkon oder Fensterbrett bringt frische Würze ins Essen und reduziert den Bedarf an verpackten Gewürzen. 

Weniger Fleisch, mehr Pflanzen

Fleischproduktion belastet die Umwelt stark – von den Treibhausgasen bis hin zum Wasserverbrauch. Die Fleischindustrie ist für einen erheblichen Anteil der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Kühe produzieren Methan, ein besonders starkes Treibhausgas. Die Produktion von Fleisch erfordert enorme Mengen an Wasser und Land. Für 1 kg Rindfleisch werden etwa 15.000 Liter Wasser benötigt, während für 1 kg Weizen nur 1.500 Liter Wasser erforderlich sind. Die Massentierhaltung steht sowieso wegen schlechter Haltungsbedingungen in der Kritik. Weniger Fleischkonsum bedeutet weniger Nachfrage und damit weniger Tierleid. Du musst nicht gleich zum Veganer werden, aber es hilft schon, den Fleischkonsum zu reduzieren. Pflanzliche Proteine wie Bohnen, Linsen und Tofu sind nicht nur gesund, sondern auch umweltfreundlicher.  Je vielfältiger, desto mehr Nährstoffe nimmst du auf. Versuch mal geröstetes Wurzelgemüse, gebratene Zucchini oder einen frischen Gemüsesalat. Probiere neue Gemüsesorten und Zubereitungsmethoden aus. Ofengemüse, Grillgemüse oder gedünstetes Gemüse – die Möglichkeiten sind endlos. Und – Probier doch mal einen fleischfreien Tag in der Woche! Noch besser zwei!

Wenn du nicht vollständig auf Fleisch verzichten möchtest, achte auf die Herkunft und Qualität der Produkte. Kaufe Fleisch aus artgerechter Haltung und unterstütze lokale Bauern, die auf nachhaltige und humane Weise produzieren. Bio-Fleisch ist meist teurer, aber der Konsum von weniger und dafür hochwertigerem Fleisch trägt zur Nachhaltigkeit bei.

Bioprodukte bevorzugen

Naturland, Bioland oder Demeter sind bekannte Marken, die für gesunde Lebensmittel stehen. Sie haben sich selbst verpflichtet, die Richtlinien der EG-Öko-Verordnung zu erfüllen und werden ebenfalls regelmäßig kontrolliert. 

Bioprodukte sind eine großartige Wahl, wenn du nachhaltig leben und essen möchtest. Sie werden ohne synthetische Pestizide und Düngemittel angebaut, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch die Gesundheit fördert. Indem du Bioprodukte bevorzugst, unterstützt du eine Landwirtschaft, die auf natürliche Kreisläufe setzt und die Bodenqualität erhält. Bio-Lebensmittel enthalten in der Regel mehr Nährstoffe und weniger Schadstoffe als konventionelle Produkte. Zudem fördern sie den Tierschutz, da in der ökologischen Tierhaltung strengere Standards gelten. Beim Einkaufen kannst du auf Bio-Siegel wie das EU-Bio-Logo oder das deutsche Bio-Siegel achten, um sicherzugehen, dass die Produkte den strengen Bio-Richtlinien entsprechen. Außerdem schmecken Bioprodukte intensiver, weil sie unter natürlicheren Bedingungen wachsen. Durch den Kauf von Bioprodukten unterstützt du nicht nur deine Gesundheit, sondern auch eine nachhaltigere und fairere Wirtschaft. Auch auf dem Wochenmarkt findest du oft Bio-Stände mit einer tollen Auswahl. Durch den Kauf von Fairtrade-Produkten unterstützt du gerechte Handelsbedingungen und nachhaltige Anbaumethoden in Entwicklungsländern.

Kochbücher über nachhaltige Ernährung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert