Kleidung👔

Du bist auf der Suche nach Tipps für einen nachhaltigen Kleiderkauf? Wir zeigen dir hier, auf was du achten solltest und was du verbessern kannst!

Shopping

Welche Marke als nächstes? Viel zu viele Menschen folgen beim Kleidungskauf nicht ihren eigenen Interessen oder tatsächlichen Fakten, sondern Trends und Hypes. Aber das muss gar nicht unbedingt sein, es gibt viele tolle und vielseitige Möglichkeiten, hier clever zu sparen und der Umwelt etwas Gutes zu tun.
Hier findest du ein Paar Möglichkeiten und Tipps, dich in diesem Punkt zu verbessern.

Auf die Herkunft achten:

  • Konventionelle Baumwolle wird mit riesigen Mengen Pestiziden behandelt und ist oft gentechnisch verändert. Im Verarbeitungsprozess gefährden giftige Chemikalien die Umwelt und die Arbeiter*innen. Es lohnt sich, Kleidung aus Bio-Baumwolle zu kaufen. Tu den Arbeitern*innen, der Umwelt und dir selbst einen Gefallen und kauf bei deinem nächsten Shopping-Trip nachhaltige Kleidung mit Siegel.

Gebraucht kaufen:

  • Kauf gebraucht. Wenn du merkst, dass ein T-shirt extrem billig ist oder massiv herunter gesetzt wurde, dann kannst du davon ausgehen, dass der Preis nicht von dir, sondern von den Arbeitern*Innen gezahlt wird. Beim Gebraucht kaufen werden jedoch alte Kleidungsstücke wiederverwendet und du kannst mit gutem Gewissen schöne Kleidung kaufen.
    Und wenn du nicht weißt, wo du kaufen sollst, dann schaust du am besten mal in dem nächsten regionalen Seconhand-Laden nach.

Trends:

  • Verzichte auf Used Look! Used Look ist mittlerweile ein extrem weit verbreiteter Trend, der sich durch ganz Europa zieht. Aber warum gerade hierauf verzichten? Nun, es ist nicht die Hose selbst, sondern der Prozess, der der Umwelt schadet. Um diesen Look zu bekommen, werden die Hosen gesandstrahlt und das in Ländern, in denen keine ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden können. Auch nachhaltig ist das absolut nicht. Mit ein bisschen Verzicht tust du also vielen einen großen Gefallen.

Was du vor dem Einkauf tun solltest:

  • Stell dir vor deinem Einkauf ein paar Fragen: Ist das jetzt wirklich notwendig? Warum kaufe ich die Kleidung? Kann ich das Geld nicht irgendwo anders besser investieren? Aber was sollen diese Fragen bringen? Du wirst dir in vielen Fällen darüber bewusstwerden, dass der nächste anstehende Kleidungskauf überhaupt nicht nötig ist. Du wirst außerdem Geld sparen und viele der obenstehenden Punkte automatisch berücksichtigen.

Kleidersharing

Kaufst du noch, oder mietest du schon? Kleider leihen?
Wieso das denn? Ich trage doch jeden Tag meine Kleidung… Das ist eigentlich etwas ganz Plausibles. Ein Großteil von uns hat einen riesigen Haufen einmal oder zweimal getragener Kleidung in seinen Schränken herumliegen, die woanders viel besser aufgehoben wäre als dort. Überzeug dich gerne selbst davon und durchforste mal deinen eigenen Kleiderschrank nach eben solchen Kleidungsstücken. Was du finden wirst, werden größtenteils Anzüge für gehobene Anlässe, Saisonkleidung (wie z.B. Winterjacken) oder einfach vergessene Stücke sein. Der Grund dafür ist, dass die Menschen Anlässe oft als Kaufgrund oder Muss sehen. Es war ja auch lange keine andere Möglichkeit in Sicht, aber das ist jetzt anders.

Den Anzug für den Abiball kannst du dir jetzt mieten, genauso wie die Jacke fürs Skifahren oder sogar für den ganzen Winter. So sparst du nicht nur unheimlich viel Geld, sondern auch Ressourcen und Arbeitsaufwand.  Du musst aber auch nicht zwangsläufig der Mietende sein, es ist genauso möglich, dass du Kleidung vermietest, die du nicht brauchst. Also ein doppelter Grund, um mal den alten Kleiderschrank zu durchforsten und vielleicht richtig abzusahnen und der Umwelt einen Gefallen zu tun. Wenn du also das nächste Mal nichts zu tun hast, dann raff dich auf und überwinde dich zu einer kleinen Aufräumtour.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Sparen!

Kleidung aufwerten

#pimpyourstile ist das ideale Motto für das Vorhaben, dass du eventuell nach diesem Text hast. Alte Kleidung „renovieren“ ist nämlich gefragt, wenn du unter diesem Hashtag posten möchtest. Hier gibt es natürlich sehr viele Möglichkeiten, deine aus der Mode gekommenen Kleidungsstücke nochmal richtig aufleben zu lassen. Schnapp dir z.B. deine alten Sneaker und mal sie bunt an oder färb alte, weiße und langweilige T-shirts in Regenbogenfarben. Also einfach das, worauf du Lust hast. Das macht nicht nur super viel Spaß und kann sich sogar zu einem echten Hobby entwickeln, sondern auch die Umwelt profitiert von den länger getragenen Kleidungsstücken. Außerdem siehst du danach bestimmt sogar noch besser und einzigartiger aus.

Denn was immer du dir zum designen aussuchst, ist danach mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% einzigartig, auf seine eigene Art.
Wir hoffen, du erkennst, was für eine coole Möglichkeit das für dich sein könnte und wünschen dir viel Spaß beim Retten unserer Gesellschafft.
Ein solches „pimpen“ oder auch „upcycling“ von Klamotten kann man übrigens auch als Dienstleistung verkaufen.

Du suchst noch in anderen Gebieten Rat? 

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Hi, wir sind 3 Schüler eines evangelischen Gymnasiums, diese Website ist im Rahmen einses Projekts enstanden. Mehr dazu erfahren sie hier.

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