Ernährung🥩🥕

Du willst deine Ernährung nachhaltig verbessern? Hier bekommst du die Tipps dazu.

Plastikverzicht

Plastik ist mein Lieblingsessen. So sollte das Motto von fast allen Konsument*innen in Deutschland lauten. Denn schließlich ist nahezu jedes Produkt, das man in den Supermärkten findet, in wahrscheinlich drei Schichten Plastik eingewickelt oder eingeschweißt. Das ist doch absurd, oder? Eine Gurke in Schale wird nochmal in Plastik eingewickelt, dann in eine Plastikschale gelegt, nur um dann von dem Konsumenten Zuhause ausgepackt werden zu können. Die einzige Erklärung für dieses der Umwelt gegenüber absolut unverhältnismäßigen Verhalten ist die blanke Gewohnheit der Menschen. 66 Tage dauert es für einen Menschen, bis eine neue Gewohnheit gebildet ist. Überwindung ist also gefragt. Und auch du kannst dich überwinden und dir selbst beweisen, dass es für dich nicht schwer ist, eine kleine Änderung in deinem Lebensstil vorzunehmen. Versuch doch mal, Produkte mit möglichst wenig Plastik zu kaufen oder in regionale Unverpackt-Läden zu gehen!

Nachhaltiger Lebensmittel einkaufen

Kinder, wir gehen shoppen. Unter diesem Motto oder vielleicht auch Konsumvorwand gehen heutzutage viele Familien einkaufen und das bis zu fünfmal die Woche. Ich glaube, wir brauchen dir nicht zu sagen, wie irrational das ist. Die Art und Weise des Einkaufens und welchen Effekt sie hat, wird viel zu sehr vernachlässigt. Kaufen oder Konsumieren ist etwas, für das völlig ohne Grund das Herz tausender Menschen schlägt. Kurzzeitige Glücksgefühle sind hier das Stichwort.

Worauf dieser Artikel aber abzielt, ist nicht, die Wirtschaftsziele zu fördern, sondern dafür zu sorgen, dass die Leute ihr Konsumverhalten zumindest überdenken. Das kannst auch du und zwar ganz einfach. Stell dir vor deinem nächsten Einkaufstrip einfach folgende Fragen:

  1. Warum gehe ich jetzt wirklich einkaufen?
  2. Habe ich vielleicht noch Lebensmittel zuhause, die nach dem neuen Einkauf weggeworfen werden?
  3. Bin ich hungrig?

Bitte was? Warum sollte ich mich denn vor dem Einkaufen fragen, ob ich hungrig bin? Ganz einfach: Je hungriger der Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, seinem Hungergefühl zu folgen, und kauft um ein Vielfaches mehr, als er geplant hatte, geschweige denn bräuchte. Wenn du dir jetzt nach dieser Standpauke sicher bist, dass dein Einkauf absolut begründet und notwendig ist, dann lass dir doch noch ein paar Tipps für deinen nächsten Einkauf mit auf den Weg geben. Was du ohne jeglichen Aufwand besser machen kannst, ist die Wahl deiner Einkaufsquelle. Kauf doch beim nächsten Mal einfach bei dem kleinen Laden um die Ecke oder der netten lokalen Metzgerei ein. Die Produkte dort haben keine lange Reise hinter sich und sind so auch nachhaltiger produziert als die, die ihr in den lokalmarktzerstörenden Großkonzernen findet. Zusätzlich tut ihr damit dem regionalen Markt etwas Gutes und braucht auch wegen der Umwelt kein schlechtes Gewissen zu haben.

Fast Food

Mamaaaa, können wir Fast Food essen? Oder auch
Mamaaaa, können wir Geld aus dem Fenster werfen? Natürlich bleibt es
keinem verwehrt, sich hin und wieder etwas zu gönnen und zu seiner
Lieblings Fast Food-Kette zu fahren. Wir wollen dir nur zeigen, warum
sich das in Grenzen halten sollte ;-).

Überlege dir vor deinem nächsten Fast Food-Ketten Besuch, ob es das Geld wert ist, wenn du Preise mit dem abgleichst, was du für das gleiche Geld selbst hättest kochen können, dann wirst du erstaunt sein. Es ist ein unglaublich teurer Spaß, sich so zu ernähren und noch dazu ungesund. Viele, wenn nicht die meisten der Fast Food-Produkte sind noch dazu unter absolut nicht nachhaltigen und teilweise menschen- und tierunwürdigen Bedingungen hergestellt worden. Keine Sorge! Mal eine Ausnahme zu machen und Fast Food zu essen, ist wirklich nichts, wofür man dich verurteilen kann. Setz dich doch einfach mal ein bisschen mit Ernährung und ihrem Ursprung auseinander. Das beansprucht wirklich nicht viel Zeit und kann sogar Spaß machen. Stay healthy!

Fleischkonsum

Eine Person sollte pro Woche maximal 300g an Fleisch essen. Die tatsächlichen Zahlen sind aber leider weit über diesem Ziel. Natürlich ist das hier individuell, aber an dem Boom der Fleischindustrie erkennt man deutlich, in welchem Maß in Deutschland Fleisch gegessen wird. Dabei könnte man schon fast sagen, dass Fleisch essen altmodisch ist.  Denk mal kurz darüber nach. Wir töten massenweise Tiere, die gar nicht hätten sterben müssen, weil es viele total coole und leckere andere Gerichte gibt, die auch ohne Fleisch superlecker schmecken und dazu noch gesünder sind. Ein zu hoher Fleischkonsum kommt der Gesundheit nämlich auch nicht zugute. Und wer gerne Fleisch ist, der darf das auch weiterhin tun, aber in Maßen. Du solltest im Hinterkopf behalten, dass es noch viele andere leckere Gerichte gibt. Hier lassen sich übrigens auch für Sportler*innen, die viel Eiweiß brauchen, tolle Wege finden, um den Fleischkonsum herunterzufahren. Wir wünschen dir viel Spaß und Gesundheit bei deinem Einstieg in ein gesünderes Leben.

Eigener Anbau

Jeder hat einen grünen Daumen. Wirklich, es ist gar nicht schwer, sich selbst ein paar kleine Pflänzchen anzubauen, ob im Garten oder auf der Fensterbank. Aber warum, liebe Leute, sollte ich das machen, wenn ich einfach in dem nächsten Supermarkt kaufen kann, was ich will? Ganz einfach, es ist günstiger, oft gesünder, du kennst den Ursprung und vielleicht findest du sogar ein neues Hobby. Aber was am wichtigsten ist, du tust der Umwelt etwas Gutes. Also fahr in den nächsten Laden für Gartenbedarf (am besten auch regional), schnapp dir, was du brauchst, und pflanze dir dein Lieblingsgemüse direkt im eigenen Garten an.
Viel Spaß!

Hoffentlich konntest du hier etwas mitnehmen. Wenn dir diese Tipps gefallen haben, dann schau doch mal in unseren anderen Themenbereichen vorbei.

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Hi, wir sind 3 Schüler eines evangelischen Gymnasiums, diese Website ist im Rahmen einses Projekts enstanden. Mehr dazu erfahren sie hier.

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